Die eigene Familie ist wohl das grösste Glück auf Erden. Die Organisation der eigenen Familie im Kontext von Alltagsaufgaben, Berufsleben und Lebensansprüchen ist jedoch eine Herausforderung, die zuerst gemeistert sein will. Ihre Bewältigung ist komplex, zeitaufwändig und ermüdend. Wäre es da nicht praktisch, einen Personal Trainer zu haben, der sich gleich auch noch um die zeitweilige Erholung der Eltern kümmert?

Klar doch! Nicht nur wissen viele Eltern heute schon um den Wert eines Privaten Trainers, der sie maximal effizient für das wöchentliche, körperliche Training im gemütlichen Zuhause besucht. Immer mehr Menschen schätzen es auch, dass dieser gewisse Skills mitbringt, die über das anstrengende Training hinausgehen. Assisted Recovery ist das Schlagwort dabei. Egal ob Assisted Stretching, Assisted Triggering oder Assisted Mobilisation. Der Trainer ergänzt die eigenen Bemühungen um Erholung und Regeneration schnell, zielgerichtet und angenehm.

Assisted Stretching, Assisted Triggering und Assisted Mobilisation sind Regenerations- und Entspannungstechniken, bei der die Trainerin die Eigenaktivität des Kunden beim Stretching, beim Foamrolling oder bei der Aktivmobilisation übernimmt. Stretching, Foamrolling und Aktivmobilisation sind grundsätzlich Methoden des Beweglichkeitstrainings. Der Nutzen des Beweglichkeitstrainings mittels Stretching, Foamrolling und Aktivmobilisation deckt sich jedoch auch mit jenem eines ganzheitlichen Entspannungstrainings. So fördern diese drei Techniken die Durchblutung von Muskeln und Bindegewebe; dadurch die erhöhte Versorgung des Körpers mit Sauerstoff bei gleichzeitigem Abtransport von Abfallstoffen; die Schmierung von Gelenken durch sanfte Mobilisierung der Gelenkkapseln und der in der Folge ausgeschütteten Gelenkflüssigkeit; die Selbstregulation von Schmerzen in Muskel- und Gelenkstrukturen durch die erhöhte Nährstoff- und Wasserzufuhr als Folge der verbesserten Durchblutung; sowie die Regeneration passiver Körperstrukturen wie Sehnen und Bandscheiben durch das sanfte Manipulieren derjenigen, was ebenfalls zu einer Optimierung in Zufuhr und Abtransport von Nähr- und Abfallstoffen führt.

Konkret, darf die Kundin sich einfach gemütlich hinlegen, während der Trainer ihren Körper in verschiedene Stretchingpositionen führt; bestimmte Triggerpunkte in ihren Muskeln findet, aktiviert und löst; oder sanft verspannte, müde Gelenke mobilisiert und durchbewegt. Beim Stretching hält der Trainer eine Position so lange, bis er spürt, dass die gedehnte Muskulatur weicher wird und nachgibt. Beim Triggern drückt er einen bestimmten Muskelspannungspunkt, bis der anfangs eintretende Druckschmerz dank der gleichmässigen Atmung der Kundin langsam schwächer wird. Beim Mobilisieren achtet er darauf, dass die geführten Bewegungen es ihr erlauben, sich völlig fallen zu lassen.

Assisted-Recovery-Einheiten können je nach Bedürfnis länger oder weniger lang sein. Die zeitliche Planung richtet sich nach den Wünschen des Kunden. Im Kontext der Familienorganisation können sie also maximal flexibel geplant und durchgeführt werden. Die Dauer des Zeitfensters bestimmt der Familienrat. Ist der Trainer dann vor Ort, kann er die Eltern (auf Wunsch natürlich auch die Kinder) der gewünschten Reihenfolge nach betreuen. So muss die Familie nicht aus dem Haus, eine aufwändige Verschiebung bleibt aus und es ist immer ein Elternteil verfügbar für allfällige Bedürfnisse der Kinder während der Anwesenheit des Trainers. Am Ende hat sich niemand geärgert und alle, die es nötig hatten, konnten sich mit Unterstützung maximal effizient und effektiv entspannen. So funktioniert stressfreie Familienorganisation. Eine Win-win-Situation für alle Familienmitglieder!

Natürlich profitieren auch Einzelpersonen immer wieder gerne von den Vorzügen der Assisted Recovery…

Von |Veröffentlicht auf: Mai 12th, 2015|

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